Détail de la notice
Titre du Document
Mirror Therapy in Lower Limb Amputees – A Look Beyond Primary Motor Cortex Reorganization
Spiegeltherapie bei Beinamputierten – mehr als Reorganisation des primär-motorischen Kortex
Auteur(s)
Seidel S. ; Kasprian G. ; Furtner J. ; ...
Résumé
ZIEL: Untersuchungen an Armamputierten konnten einen Zusammenhang zwischen Reorganisation im primären sensomotorischen Kortex und Phantomschmerz zeigen. Die Spiegeltherapie wird als nicht invasives Therapieverfahren zur Behandlung von Phantomschmerzen eingesetzt. Ziel dieser Studie war die Untersuchung kortikaler Reorganisationsphänomene vor und nach Spiegeltherapie bei Beinamputierten. MATERIAL UND METHODEN: Acht Beinamputierte absolvierten 12 Spiegeltherapiesitzungen, bei denen repetitive Extensions- und Flexionsbewegungen der gesunden unteren Extremität durchgeführt wurden. Vor der ersten und nach der letzten Therapiesitzung wurden fMRT-Messungen durchgeführt, bei denen die funktionelle Organisation repetitiver Bewegungen im gesunden und amputierten Sprunggelenk getestet wurde. ERGEBNISSE: Die mittlere Intensität des subjektiven Phantomschmerzes betrug vor der Spiegeltherapie 4,6 ± 3,1 auf einer visuellen Analogskala und verringerte sich auf 1,8 ± 1,7 (p = 0,04) nach der Therapie. Es konnten keine konsistenten Aktivierungen des primären sensomotorischen Kortex während der Bewegungen des Phantomsprunggelenks im Vergleich zur Ruhebedingung nachgewiesen werden. Nach der Spiegeltherapie zeigten die Patienten erhöhte Aktivität im rechten orbitofrontalen Kortex während Bewegungen des Phantomsprunggelenks. Der Vergleich zwischen Bewegungen des gesunden und des Phantomsprunggelenks zeigte eine signifikant höhere Aktivität im linken inferioren frontalen Kortex
Editeur
Thieme
Identifiant
ISSN : 1438-9010
Source
Langue
Anglais
Copyright
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
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